Die Prüfungen Allahs

Und gewiß werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten. Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft die, wenn sie ein Unglück trifft, sagen: „Wir gehören Gott und zu Ihm kehren wir zurück.“ Auf diese läßt ihr Herr Segnungen und Barmherzigkeit herab und diese werden rechtgeleitet sein.” (Quran 2:155-157)

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Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten: „Wir glauben“, und meinen sie, sie würden nicht auf die Probe gestellt?  Und Wir stellten doch die auf die Probe, die vor ihnen waren. Also wird Gott gewiss die erkennen, die wahrhaftig sind, und gewiss wird Er die Lügner er kennen.” (Quran 29:2-3)

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„Jede Seele wird den Tod kosten; und Wir stellen euch mit Bösem und mit Gutem auf die Probe; und zu Uns werdet ihr zurückgebracht.“ (Quran 21:35)

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„(Er,) Der den Tod erschaffen hat und das Leben, auf daß Er euch prüfe, wer von euch die besseren Taten verrichte;“ (67:2)

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Willenskraft

Um erfolgreich zu sein, bedarf es bestimmter Voraussetzungen. Unabhängig davon, wohin der Erfolg uns bringen soll, ist dabei ein wesentlicher Punkt die Willenskraft.

Es gibt ein kleines Büchlein, welches ich bei einer größeren islamischen Buchbestellung gratis dazu bekam und wo ich lange nicht einen Blick darauf geworfen hatte. Nun aber hatte es mein Interesse geweckt und ich war sehr überrascht, wie motivierend sein Inhalt war.

„Auf ein Wort junge Leute!“ von Prof. Dr. Ali Fuad Basgil
Übersetzt von H. Achmed Schmiede

Zugegeben, die Übersetzung liest sich etwas schwer, aber dennoch möchte ich einige kleine Ideen aus diesem Büchlein hier mitverwenden. Das Thema selbst bezieht sich im Buch eher auf Erfolg in der Arbeitswelt. Ich wiederum nutze es als Stütze für das Thema:

Mit Willenskraft zu mehr Erfolg im Glauben

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Das bedrohliche Kopftuch

Nachdem es in allen Medien hallt: „Kopftuchverbot für Lehrerinnen in Deutschland gekippt“ kommen nun die Diskussionen darüber, wann eine Gefährdung für den Schulfrieden vorherrscht und somit die Schule berechtigt wird, doch ein Kopftuchverbot auszusprechen. Schon allein, dass viele Schulleiter sich äußern, nicht genau einschätzen zu können, wann eine Gefahr vom Kopftuch ausgeht (Artikel in DTN), zeigt den Unwillen über das Urteil und die aktive Suche nach einer potenziellen Gefährdung. Hinter dieser „Ratlosigkeit“ steckt Angst vor einer angeblichen und nicht sichtbaren Gefahr – Angst vor dem Islam.

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Taqwa – mehr als nur Gottesfurcht

In dem kurzen Video von Noman Ali Khan über das „Fasten ohne Taqwa“ (englisch) erklärt er an dem arabischen Wort, dass Taqwa nicht nur Gottesfurcht bedeutet, sondern auch Schutz – Schutz vor sich selbst und den Sünden, die man begehen könnte. Das wirft für mich ein anderes Licht auf diesen Begriff und macht es verständlicher.

Indem man Taqwa hat, wird jede Situation, in der wir eine Sünde begehen könnten, genau durch diese Gottesfurcht verhindert. Wir gedenken in diesem Moment Allahs und halten uns vor allem deswegen davon fern, weil wir dem Feuer entgehen wollen – weil wir ins Paradies wollen. Taqwa ist somit ein wichtiger Bestandteil unseres Glaubens und eine wichtige Vorraussetzung, um das Paradies zu erreichen. Diese Wichtigkeit ist nicht zu unterschätzen.

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Vorherbestimmung vs. Freier Wille

Es ist ein komplexes Thema, das gebe ich zu, doch wichtiger den je ist es, die Feinheiten in diesem Thema zu erkennen, denn trotz vieler unwissenden Spekulationen, schließt sich beides nicht aus. Erklärungen, was Vorherbestimmung bedeutet, gibt es reichlich im Netz, am ausführlichsten und verständlichsten erklärt, ist es hier:

Qadha (Vorauswissen) und Qadar (Vorherbestimmung) ALLAHs

Doch nach vielem Recherchieren und Lesen, bin ich noch nicht so hundertprozentig mit den Antworten zufrieden gewesen. Rein „technisch“ hatte ich es verstanden, aber ich liebe nun mal anschauliche und einfache Beispiele und so ratterte mein Gehirn und brachte folgende Möglichkeiten der Erklärung hervor:

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Wenn jede Seele vor seinem Schöpfer stehen wird… (Text von Bilal Kaya)

Bilal Kaya

(Quelle: facebook)

Es wird ein Tag kommen, an dem uns alles Geld der Welt keinen Nutzen bringen wird.
Es wird ein Tag kommen, an dem uns die gesamte Menschheit nicht im Geringsten helfen kann. An diesem Tag gibt es nur eine Sache, die unseren Erfolg bestimmt – der Zustand unseres Herzens. Allah sagt uns:

„..an dem Tage, da weder Besitz noch Söhne (etwas) nützen, sondern nur der (gerettet werden wird), der mit reinem Herzen zu Allah kommt.“ [26:88-89]

An diesem Tag werden wir vor Allah stehen, mit nichts von dem, was wir in diesem Leben gesammelt haben. Wir werden entblößt und nackt vor Ihm stehen.
Es wird nicht von Bedeutung sein welche Stellung wir in diesem Leben hatten, welchen akademischen Grad wir erlangten, oder welches Auto wir fuhren.
An diesem Tag werden wir nur unsere Herzen haben, die wir herzeigen können, und diese Herzen werden nichts anderes als die Reflektion von dem sein, was wir auf dieser Erde taten.

Das Herz ist die treibende Kraft von allem, was wir tun. Wenn das Herz krank ist, sind unsere Handlungen schlecht. Wenn unser Herz gesund ist, folgt unser Leben diesem Beispiel.

Dies ist die Lektion, die wir vom Propheten Muhammad (sallallahu alayhi wa sallam) beigebracht bekamen, als er sagte: „Wahrlich, es gibt im Menschenkörper ein kleines Stück Fleisch, wenn dieses gut ist, so ist der ganze Körper gut ist es aber verdorben, so ist der ganze Körper verdorben. Wahrlich, das ist das Herz!“ (Bukhari)

Unsere Taten sind das Abbild unserer Herzen. Doch weniger offensichtlich ist die Wirkung unserer Handlungen auf das Herz. Viele Menschen machen den Fehler und bringen die Taten nicht mit dem Zustand des Herzens in Verbindung.

Auf diese Weise werden Sünden gerechtfertigt mit der Ausrede, dass das Herz „gut“ ist. Aber gerade in dieser Behauptung liegt ein Widerspruch in sich. Der Zustand der Herzen ist ein unmittelbares Abbild der Taten. Deshalb kann das Herz nicht weiterhin „gut“ sein, wenn jemand sündigt. Unsere Sünden hinterlassen einen Fleck auf dem Herzen.

Der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte: „Wenn ein Diener eine Sünde begeht, entsteht ein schwarzer Fleck im Herzen. Wenn er bereut und sich von ihr entfernt, verschwindet der Fleck. Wenn er aber keine Reue zeigt und mit der Sünde fortfährt, breitet sich der Fleck auf das gesamte Herz aus. Dies ist der Zustand, vor dem Allah (uns) im Qur’an warnte: Nein, jedoch das, was sie zu tun pflegten, hat auf ihre Herzen Schmutz gelegt [83:14]“ (Ahmad, Tirmidhi)

Wenn also das Herz ein Abbild unserer Taten ist, und unserer Taten sich auf unsere Herzen reflektieren, sollte unsere Hauptbeschäftigung und unser Fokus, das Reinigen und der Schutz des Herzens sein.

Zu den Wegen das Herz zu schützen und zu reinigen gehört es zu wissen, was das Herz vergiftet, und es zu meiden. Und unter all den Ursachen die zur Krankheit der Herzen beitragen, welche von den Gelehrten besprochen werden, gibt es zwei Quellen, die häufig übersehen werden. Das sind die Zunge und die Augen.

Der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte: „Der Glaube eines Dieners ist nicht eher in Ordnung, bis sein Herz in Ordnung ist, und sein Herz ist nicht eher in Ordnung, bis seine Zunge in Ordnung ist.“ (Musnad)

In dieser Aussage macht uns der Prophet die Verbindung zwischen der Zunge und dem Zustand der Herzen verständlich.
In einem anderen Hadith warnt der Prophet: „Redet nicht viel, ohne Allahs zu gedenken, denn viel reden, ohne Allahs zu gedenken, führt zur Hartherzigkeit. Von den Menschen am weitesten entfernt von Allah ist einer mit hartem Herzen.“ (Tirmidhi)

Einmal ergriff er seine Zunge und sagte: «Halte dich damit zurück.» Ein Gefährte sagte: «O Prophet Allahs, werden wir getadelt werden wegen dem, was wir mit ihr sprechen?» Er sagte: «Dass deine Mutter dich verliere! Was stürzt denn die Menschen nieder in das Feuer» – oder er sagte: «auf ihre Nasen» – «außer der Ernte ihrer Zungen?» (Tirmidhi)

Was noch furchterregender ist, sind die Worte, die man spricht, ohne ihre Folgen zu kennen. Der Prophet sagte: „Wahrlich der Diener Allahs spricht das Wort ohne darauf zu achten was er sagt, dafür landet er in der Hölle Tiefer als der Abstand zwischen Ost und West.“ (Bukhari)

Die zweite Ursache für die Krankheit des Herzens ist das Auge. Viele begreifen nicht, dass es eine direkte Verbindung gibt, zwischen dem was wir sehen, und dem was ins Herz eingeprägt wird.

Der Gesandte Allahs sagte: „Der Blick ist einer der vergifteten Pfeile des Teufels. Wer ihn aus Furcht vor Allah unterlässt, den belohnt Allah mit einem Glauben, dessen Süße er in seinem Herzen findet, wenn er Ihn trifft.“ (Ahmad)

Außerdem ist das Starren und Blicken ohne Zurückhaltung Ungehorsam gegenüber Allah:
„Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist dessen, was sie tun, recht wohl kundig.“ [24:30]

Indem wir unsere Augen schützen und die Zunge hüten, schützen wir unser Herz. Und nur dann, wenn wir unsere Herzen schützen und reinigen, können wir jemals darauf hoffen erfolgreich zu sein an dem Tag, wenn jede Seele vor seinem Schöpfer stehen wird, allein, hilflos und unbekleidet.

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Stellen Sie sich vor… (Palästina)

HINWEIS: Dieser Beitrag wächst und wächst – ich erhalte immer wieder neue wichtige Informationen, die ich als Updates unten dranhänge. das Infoblatt bleibt aber so wie es ist!

(Update 1: Nachdem ich einige Links für mein Infoblatt erhalten habe, steht nun dieses als PDF zur Verfügung und darf verteilt werden – den Text selbst hatte ich schon vorher verfasst und den könnt ihr unterhalb dieses Bildes noch mal nachlesen)

 palestina _isreal

infoblatt_palästina_israel

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Islamisches Wissen – wie und womit fange ich an

Diese Problematik wurde in einer Facebookgruppe thematisiert und veranlasst mich nun, meine Tipps hier noch einmal zusammen zu fassen, damit auch andere in shaa Allah daraus einen Nutzen ziehen können.

Für jemanden, der gerade anfängt, sich islamischens Wissen anzueignen, ist die Vielfalt an Wissen teilweise erschlagend und zudem auch noch mit Vorsicht zu genießen. Jeder wird etwas anderes vorschlagen und dann hat man schon wieder die Qual der Wahl.

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Ibada-Plan zu Ramadan

Nachdem ich mich ausgiebig mit dem Thema Speiseplan zu Ramadan beschäfftigt habe, muss nun auf jeden Fall noch ein Plan gemacht werden, mit den gottesdienstlichen Handlungen im Monat Ramadan. Wenn man sich solch einen Plan erstmal gemacht hat und diesen bis zum Schluss bestmöglich einhält, dann sollte am Ende sich ein zufriedenes Gefühl einstellen, produktiv gewesen zu sein.

Ich habe im Netz ein wenig herumgestöbert und schon mal einige gute Tipps gelesen:

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Ramadan – eine Erklärung für die Nichtmuslime

Zu Weihnachten, Ostern oder anderen nichtmuslimischen Festen wird in Deutschland schon Monate vorher dekoriert, passende Artikel verkauft und in den Medien darauf vorbereitet und eingestimmt. Wir Muslime wissen also sehr gut über die Sitten und Bräuche der Nichtmuslime Bescheid. Warum also sollten unsere nichtmuslimischen Mitmenschen nicht auch etwas über unsere Feste erfahren.

Aus diesem Grund habe ich folgenden Text verfasst und in einen Flyer gepackt, den man ausdrucken und verteilen kann. Meine Nachbarn haben sich bisher immer über solche Informationen gefreut, weil sie dadurch ein besseres Bild über uns Muslime bekommen konnten. 

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